Alternative
Sprachlehrmethoden
Das
vom Verein People's Media ins Leben gerufene Projekt Alternative Sprachlehrmethoden
beleuchtet die unterhaltsame und effektive Seite des Sprachenlernens:
Von der konventionellen SprachCD mit Musik über den absurd-witzigen
Internetkurs bis zum Hüpfen im Silbenklang werden Methoden erforscht
und auf ihren Erfolg getestet. Für diesen Zweck sucht der gemeinnützige
Verein People's Media Jugendliche zwischen 16-28 Jahren, die gerade eine
Sprache lernen oder erlernen wollen, sich einfach für Sprachlehrmethoden
interessieren, zweisprachig aufgewachsen sind, und/oder einen migrantischen
Hintergrund besitzen.
Ziel des Projektes ist die Veroeffentlichung der Beitraege und Ergebnisse
in Printmedien sowie in Radiosendungen, die von den Jugendlichen selbst gestaltet
werden.
Geboten wird nicht nur ein alternativer und unterhaltsamer Zugang zu Sprache,
sondern auch ein 10-taegiger Aufenthalt in Italien, wo die Teilnehmenden
mit Jugendlichen aus England, Spanien, Russland, Italien und Tchechien
zusammentreffen und in einem Kulturprogramm sowie Workshops in Photographie,
Malerei, Skulptur und Graphik ihrer Kreativitaet freien Lauf lassen koennen.
Hier führen Sprache und Kunst in der Praxis zueinander.
*Beschreibung
*Themenbeispiele
*Projektverlauf
*Wichtiges zum Schluss
Beschreibung:
Multikulturalität
und Mehrsprachigkeit
ist in aller Munde…
Auch
das Sprachenlernen und –Lehren wird immer öfter thematisiert. Trotzdem
findet man im Handel nach wie vor nur konservatives Sprachlehrmaterial
und auch die Medien bieten keine besonderen Alternativen zu ermüdendem
Grammatikunterricht und alltagsfernen Dialogen („Bitte, haben sie einen
Sommermantel?“). Über
das Medium Radio sollen Jugendliche & Fachleute in Workshops, Seminaren
und experimentellen Formaten die neuen Sprachlehrmethoden untersuchen
und auf Unterhaltsamkeit und Effektivität prüfen. Im Idealfall bringen
sie auch ihre eigenen Ideen mit.
Die
Alternativen zum trockenen Nachsprech-Unterricht begannen mit der musikalischen
Untermalung der Dialoge und reichen mittlerweile bis zu unterhaltsam/absurden
Sprachexperimenten. Dabei bleiben die Methoden nicht auf der verbal-akustischen
Ebene, sondern beinhalten Bewegungen (Neurowissenschaft & sensomotorische
Methoden), Filme (neue Kontexte) bis hin zu visuellen Experimenten.
Sämtliche Methoden sollen besprochen, selbst probiert und nach diesen Kriterien
bewertet werden:
- Effektivität der Methode (leichtes Lernen und Erinnern?);
- Unterhaltsamkeit (macht diese Methode Freude, erweckt sie Lust aufs Lernen
und Interesse für die Sprache?)
- Fördert sie die Kreativität, wenn ja, wie?
- Motiviert sie zum Sprechen? - Alltagsnähe (kann ich mit dem Gelernten im
fremden Land zurechtkommen?)
- Erleichtert die Methode das Verstehen der Sprache an sich?
- Zeitaufwand
- Materialaufwand & Kosten (Bücher, EDV, usw.) usw.
Themenbeispiele:
Alternative
Betrachtungen über die Sprache:
* Geschichte des Sprachenlernens und -Lehrens
* Langenscheidt, Pons & CO.: Vor- und Nachteile konservativer Methoden
* Antike alternativ-Methoden oder wie Omi und Opi lernten – garnicht unkreativ
und sehr lustig!
* Übersetzungsprogramme – wie sie funktionieren und woran sie scheitern
* Sprachenlernen & Gehirnhälften
* Weibliches und Männliches Sprachenlernen
* Lernen & Unterbewusstsein
Sprachlehrmethoden:
* Erforschung,
Umsetzung und Bewertung
* Lerntherapien & Sprache
* Wort
& Musik
* Assoziative
Methoden – Vokabellernen mit Pfiff und Witz
* Bewegung & Sprache: psychomotorische Methoden (z.B. Silbenbetonung gekoppelt
mit Bewegungsabläufen, usw.)
* Lernen ohne Pauken – halten innovative Methoden, was sie versprechen?
* Interaktive Sprachlehrprogramme & Software
* Internetvideos: Die wunderbar absurde Welt „alternativer“ Internet-Sprachkurse
* Weitere Alternative Methoden, die Teilnehmenden bekannt sind...
Projektverlauf:
1)
Vorbesprechung:
- Gegenseitige Vorstellung
- Welche Sprachlehr-Methoden habt Ihr bisher kennen gelernt, welche war
die Effektivste? Was kennt Ihr für ALTERNATIVE Methoden? Was interessiert
Euch an ALTERNATIVEN Methoden?
- Eroerterung gaengiger alternativer Methoden
- Bibliographie und Quellen
- Eingrenzung der Themen und Themenvergabe
- Zeitplanung
2)
Erarbeitung der Themen:
Wahlweise werden in Gruppen oder einzeln (je nach Wunsch) die Themen erarbeitet.
Wir unterhalten uns nicht nur ALTERNATIV über Sprache
- welche Sprache hat welche Charakterisitiken und woher kommen die Unterschiede,
wie hat sich die Sprache entwickelt, usw. sondern erforschen das alternative
Sprachenlernen in Theorie und Praxis:
Vom Lernen mit Musik bis zur Birkenbihl-Methode, von interaktiven Methoden
und Computerprogrammen bis zum Hüpfen im Silbenklang, von neuartigen
Internetkursen und Sprachtelenovelas bis zur wahnwitzigen (aber effektiven)
Assoziationsmethode...
Ab Maerz treffen wir uns woechentlich. Die Teilnehmenden stellen ihre Methoden
vor, anschliessend probieren wir sie in der Gruppe aus. Moeglicherweise waehlen
wir dabei Sprachschwerpunkte (z.B. Russisch, Spanisch, Italienisch), da viele
Teilnehmende die selben Sprachen studieren.
3)
Gestaltung von Radiosendungen:
Die Beitraege werden für Radiosendungen aufbereitet und sollen von
den Teilnehmenden on air praesentiert werden. Zu diesem Zweck werden kostenlose
Workshops in Kooperation mit Radio
Helsinki angeboten.
In diesen Workshops wird das Radiomachen in Theorie und Praxis erlernt: Von
den journalistisch-rechtlichen Grundlagen ueber das Aufzeichnen mit mobilen
Aufnahmegeraeten bis zum Umgang mit Schnittprogrammen und der gesamten LIVE-Studiotechnik.
4)
Veröffentlichung in Printmedien:
Die Beitraege sollen auch in Buchform veröffentlicht werden.
5)
Kulturreise nach Caserta in Campanien - Italien
13.-23. April
Teilnahme an "Euro Art Expo" in Kooperation mit Giovanni
senza Frontiere - Giosef
Vollfinanzierter Aufenthalt, der beinhaltet:
- Hin- & Rückflug nach Neapel
- Transporte vorort
- Unterkunft in italienischem Landhaus
- Frühstück, Mittag und Abendessen - italienische Hausmannskost
von der Mamma - Komplettes Kulturprogramm mit Kunst-Workshops, Exkursionen
usw. wie hier beschrieben: Daybyday
EURO ART EXPO.pdf
Wichtiges
zum Schluss:
Die
Projektdauer ist für das ganze Jahr 2009 vorgesehen und geht idealerweise
auch darüber hinaus.
Die nun Teilnehmenden sollten mindestens 3 Monate lang beteiligt sein,
idealerweise - wenn sie möchten - natürlich auch länger.
Dabei sollte ein Zeitaufwand von mind. 3 Wochenstunden moeglich sein.
Als Motivationszuckerl nehmen Teilnehmende (auf Wunsch) an der besagten Kulturreise
nach Caserta-Campanien in Italien teil.
Die Teilnahme am Projekt ist Voraussetzung für die Teilnahme an der
Reise.
Anmeldungen
und Infos unter office@peoplesmedia.net |